Strom und Wärme

Holzgas-BHKW

 

 

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BHKW mit Holzvergaser

Achtung! 

Bei dieser Seite handelt es sich lediglich um eine Informationsseite, die GLIZIE GmbH liefert keine Holzgas-BHKW oder Holzvergaser und kann hierzu auch keine Hersteller oder Lieferanten nennen !

Das Prinzip der Holzvergasung ist schon alt,  es muss für die Stromerzeugung im BHKW jedoch optimiert werden. 

Sägespäne und Holzhackschnitzel zersetzen sich beim Glühen unter Luftabschluss zu Holzkohle, Holzteer und Holzgas. 

Frisch geschlagenes Holz enthält etwa 40-60% Wasser, lufttrockenes Holz nur noch etwa 20%.

Zusammensetzung von trockenem Holz

Kohlenstoff 49 %
Wasserstoff 6   %
Sauerstoff 44 %
unverbrennbare Stoffe 0,5%

Der Energieinhalt von Holz liegt  zwischen 15000 und 17000 KJ/kg.

Wird Holz unter Luftabschluss auf etwa 350°C erhitzt, entsteht daraus etwa zu einem Fünftel brennbares Holzgas, etwa 25% Holzgeist, zurück bleibt die Holzkohle.

Der Energieinhalt von Holzgas liegt bei bei etwa 4 kWh /m³ (Energieinhalt von Erdgas etwa 10 kWh/m³ oder bei leichtem Heizöl etwa 10 kWh/Liter).

Zusammensetzung von Holzgas

Kohlendioxid (CO2) 49%
Kohlenmonooxid (CO) 34%
Methan 13%
Ethylen 2  %
Wasserstoff 2  %

Zusammensetzung von Holzgeist

Wasser 82 %
Essigsäure 10 %
Methanol 2,5%
Aceton 0,4%
Holzteer  

Zusammensetzung von Holzkohle

Kohlenstoff 83%
Wasserstoff 3  %
Sauerstoff 6  %
Wasser 6  %
Asche 1  %

Es ist zu erwarten, dass im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und BHKW zukünftig auch die Holzvergasung an Bedeutung gewinnt. Holzvergaser mit nachgeschalteter Nutzung im BHKW sind auch unter ökonomischen Gesichtspunkten interessant.
Zudem ist bei Nutzung regenerativer Energien die Vergütung des ins Netz eingespeisten Stroms höher als bei Nutzung fossiler Energien. 

Um dem Gasmotor des BHKW nicht zu schaden, sollte Holzgas weniger als 50 Milligramm Teer je Kubikmeter enthalten. Der für die Teerbildung entscheidende Faktor ist die Temperatur im Reaktor: Das Gas muss über möglichst lange Zeit bei hoher Temperatur im Reaktor verweilen, damit die Teerbildung reduziert wird. Durch moderne Vergasungsverfahren können die Teer-Werte stark gesenkt werden. Durch einen katalytischen Reformer können die im Holzgas enthaltenen Teere ebenfalls in Brenngas umgewandelt werden.

Der automatische Betrieb einer kompletten Anlage berücksichtigt die Holztrocknung, Gaserzeugung, trockene Gasreinigung und Kühlung,  den Gasmotor und Generator. 

Der erzeugte Strom wird aufgrund der festgesetzten erhöhten Einspeisevergütung meist ins öffentliche Netz eingespeist.

Aufgrund der im Holzgas enthaltenen Begleitstoffe wird das Motoröl je nach Gasbeschaffenheit bereits alle 500 bis 800 Betriebsstunden gewechselt. Bei kleinen BHKW-Anlagen (bis 50 kW elektrisch) empfiehlt es sich für den Betreiber dies in Eigenleistung abzuwickeln, bei größeren BHKW-Anlagen können die Arbeiten im Leistungsverzeichnis des Wartungsvertrages enthalten sein.

Die BHKW-Gas-Motoren werden zur Emissionsminderung im Magergemischbetrieb gefahren (Luftüberschuss Lamda = 1,3 bis 1,5). Gasmotoren werden aufgrund des schwer entzündbaren Gases zum Teil mit doppelter Zündanlage ausgerüstet (2 Zündkerzen je Zylinder), zum Teil werden auch Zündstrahlmotoren nach dem Dieselprinzip eingesetzt, das Holzgas wird dabei der Ansaugluft zum Dieselmotor beigemischt, die Kraftstoffzufuhr mit Diesel wird um 90 % reduziert.

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